Microsoft, das bessere Adobe

Photoshop, PDF, Flash, Dreamweaver, und viele weiter Schlagwörter werden sofort mit dem Softwarehersteller Adobe in Verbindung gebracht. Adobe besitzt momentan auf dem Gebiet der Grafik- und Webentwicklung ein Quasi-Monopol. Kein anderes professionelles Bildbearbeitungsprogramm konnte bisher hier mit Photoshop gleichziehen. Das gleiche gilt für das von Adobe entwickelte portable Dokumentenformat PDF.

Doch jetzt drängt ein weiteres Unternehmen auf den Markt der Grafikbearbeitung und Webgestaltung. Die Rede ist vom größten Softwarehersteller überhaupt, von Microsoft! Mit der Expression Suite bietet Microsoft im Vergleich zur Creative Suite von Adobe zwar vom Umfang her kein vergleichbares Produkt, dennoch bekommt Photoshop Konkurrenz von Microsoft Expression Design. Ein Vektor-Grafik-Programm das es ermöglicht auf einfachste Weise anspruchsvolle Grafiken für zum Beispiel Desktop-Anwendungen oder das Web zu erstellen. Zwar eignet sich Expression Design weniger zur Bildbearbeitung, dafür aber mehr zum Anwendungs- und Webdesign. Auch Adobes Dreamweaver wird in diesem Sinne von Microsoft Expression Web abgelöst.

Doch als wichtigste Entwicklung von Adobe ist ganz klar PDF zu sehen. Das Dokumentenformat gilt als Standard und ermöglicht den einfachen Datenaustausch zwischen den unterschiedlichsten Plattformen. Seit langem gilt PDF als konkurrenzlos. Doch jetzt gibt es ein neues Dokumentenformat von Microsoft. Die Rede ist von XPS! Um XPS Dokumente anzeigen zu können wird anders als bei Adobes PDF keine extra Software benötigt. XPS Dokumente lassen sich mit dem Internet Explorer öffnen. XPS ist in der Lage besser von Druckern verarbeitet zu werden und stellt somit ein qualitativ höherwertiges Druckerformat dar, als PDF. Außerdem ist XPS in das .NET Framework integriert und eröffnet somit auch Entwicklern ungeahnte Möglichkeiten der besseren Druckverarbeitung.

Zu guter letzt bleibt noch Flash. Mit Macromedias Flash-Technologie hat Adobe sein Portfolio deutlich aufstocken können. Doch auch hier erscheint Microsoft auf der Bildfläche. Mit Microsoft Silverlight werden Webseiten noch interaktiver und noch dynamischer, als mit Flash. Wieso? Silverlight arbeitet ebenfalls mit dem .NET Framework zusammen. Dadurch bietet Microsoft den Webdesignern von morgen die Möglichkeit bessere und innovativere Webseiten zu erstellen, als dass mit Flash jemals möglich gewesen wäre.

Alle diese neuen Microsoft Produkte arbeiten eng zusammen und ergänzen sich gegenseitig. Zwar ist das mit der Creative Suite von Adobe nicht anders, dennoch ist die Microsoft Expression Suite, XPS und Silverlight darauf ausgelegt Entwicklern, Webdesignern und Grafikdesignern ungeahnte und höchst umfangreiche Möglichkeiten zu bieten. CS von Adobe ist dagegen einzig und allein auf die Grafiker und Webdesigner zugeschnitten. Obwohl Adobe sehr gut auf dem Markt der Grafik- und Webgestaltung etabliert ist, ist es nur eine Frage der Zeit, bis Microsoft große Teile Adobes verdrängen wird.

PDF und Flash sind von gestern. Silverlight und XPS sind die neuen Technologien von morgen schon heute!

 

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